“Vinyasa-Power Yoga” ist ein dynamischer und kräftigender Yoga-Stil - das verrät schon der Name: Der englische Begriff Power bedeutet "Kraft", "Macht", "Energie", "Stärke".  Beim klassischen Power Yoga leitet der Lehrer die Schüler durch einen Vinyasa Flow.

Der Begriff Vinyasa kommt übrigens aus der heiligen Sprache Sanskrit und setzt sich zusammen aus "Vi" = "auf eine bestimmte Art" und "Nyasa" = "legen", "setzen", "stellen". Konkret handelt es sich um eine Abfolge von Bewegungen, bei der jede Bewegung mit der Atmung synchronisiert ist und die als Übergang von einer Asana in die nächste dienen. Bei einer Vinyasa-Flow-Stunde werden also alle Haltungen miteinander zu einem Fluss verbunden durch überleitende Vinyasas [diese Vinyasas sind meist Variationen oder einzelne Teile des Sonnengrußes].

Der Sonnengruß ist eine der bekanntesten Vinyasa Reihen und weckt den Körper rundum auf. Die Übungsabfolge aus Hund – Planke – Kobra – Hund, wird dabei oft direkt als Vinyasa bezeichnet.

Wenn Atem und Bewegung in Einklang fließen legen sich die Gedanken zur Ruhe anstatt sich im Kreis zu drehen.

Generell werden viele stehende, ob auf einem oder zwei Beinen oder den Händen, mit einzelnen sitzenden oder knienden Haltungen kombiniert.

  1. Kräftigt die Muskulatur: Vinyasa Yoga beinhaltet körperlich fordernde Haltungen und spricht dadurch vor allen Dingen auch die Tiefenmuskulatur an.
  2. Schult die Balance: Die fließende Bewegungsabfolge des Vinyasa schult nicht nur die statische, sondern auch die dynamische Balance.
  3. Mobilisiert die Wirbelsäule und die Gelenke: Egal ob man sich einem speziellen Aspekt oder dem ganzen Körper generell widmen will: Im Vinyasa ist alles möglich.
  4. Lockert fasziales Gewebe: Beugen, Strecken, Twisten… die Mobilisation aller Muskeln, Bänder und Gelenke lässt auch die Faszien nicht unberührt.
  5. Schult das Körpergefühl: Wie oft bewegst du bewusst deinen Fußspann, deine Zwischenrippenmuskeln oder deine Glottis (und was ist das überhaupt?!)? – Im Yoga hast du die Chance, deinen Körper ganz neu kennen zu lernen.
  6. Verhilft zu Atemverständnis und -kontrolle: Dein Atem sagt sehr viel über deinen Bewusstseinszustand aus. Im Yoga lernst du die Botschaften deines Körpers als Antwort auf deinen Lebenswandel deuten und die Zügel wieder in die Hand zu nehmen.
  7. Wirkt meditativ und beruhigt damit die Gedanken: Meditation ist nichts anderes als ein- und auszuatmen. Genau in dieser Simplizität steckt auch die Herausforderung. Die Kombi aus Atem und Bewegung im Vinyasa Yoga erleichtert diesen Zugang wieder.
  8. Baut Stress ab durch Achtsamkeitspraxis: Indem du deine volle Aufmerksamkeit Körper und Atem schenkst, verfliegen andere Gedanken mit der Zeit wie von selbst. Durch die Praxis fühlst du dich auch physisch gelöst und kannst den Alltag nach dem Yoga sehr viel entspannter angehen.
  9. Steigert die Beweglichkeit und Flexibilität: Du musst weder flexibel noch stark für Yoga sein, aber stell dich drauf ein, dass auch du es mit steigender Praxis werden kannst.
  10. Bringt Spaß durch die Kombi von Bewegung und Musik: Das Leben ist ernst genug, lachen ist auf der Yoga Matte damit nicht nur erlaubt, sondern erwü Ein sympathisches Umfeld hilft dafür natürlich ungemein!